Gerüchten zufolge soll es in (sehr?) naher Zukunft ein Studium "Technikrecht" an der Johnannes Kepler Universität Linz geben. Bis dato finden sich diesbezüglich noch keine offiziellen Informationen auf der Homepage. Für einen gewissen Wahrheitsgehalt des Gerüchtes spricht allerdings die Existenz der "Studienkommission Wirtschaft- und Technikrecht". Diese Kommission war bereits für die Erstellung des Curriculums des Bachelorstudiums Wirtschaftsrecht verantwortlich.
Das Studium Technikrecht soll - so hört man - ein Masterstudium werden und auf allen technischen Studienrichtungen der JKU - und vergleichbaren Abschlüssen - aufbauen. Idealerweise ist natürlich ein Eintritt nach absolvierung eines technischen Bachelor-Studiums möglich (ob das so ist, ist mir unbekannt). Es soll Technikern ein Grundverständnis von rechtlichen Fragestellungen vermitteln. Eine Laufbahn in klassischen juristischen Berufen wird durch das Studium natürlich nicht ermöglicht.
Das Studium könnte bereits im WS 2008/09 beginnen, wahrscheinlicher ist jedoch ein Start mit WS2009/2010.
Samstag, 22. Dezember 2007
Masterstudium Technikrecht an der JKU Linz
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Christian Wirth
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Labels: Informatik, JKU, Karriere, Linz, Rechtswissenschaften
distributed.net OGR-25 ending soon?
I've been collecting the "percentage completed" data of distributed.net's OGR-25 project since August 6th, 2007. At that date, the ratio was 65096%. I even got one older date, 53.01% on May 13th, 2007. I'm comparing this value with the current one (76.32 % on December 22nd) and doing some calculations:
First, the expected date of completion currently is August 2nd, 2008. This value has risen almost ever since I was tracking this data. Over the time, our average daily completion ratio was at 0.105 % of the whole keyspace (of OGR-25 phase 2). For this december, the ratio rather is below 0.04 %. It seems the project is getting slower and slower. This is not true though for computation power. The project gets more and more power over the time. Stats currently state we did 322 Gnodes/sec yesterday while doing only 178 Gnodes/sec on average. The 322 are an arbitraty value but the trend is clear: more computation power but less progress.
How comes? Well, we compare apples with oranges here: the Gnodes/sec value really expresses computation power. The percentage completed value does not! It expresses how many stubs we have completed. One stub contains an arbitraty number of nodes and it is unknown beforehand how big it is. What currently happens is that the stubs get bigger and bigger (on average). So, while our computers get faster, the project's progress gets slower.
Some people promised an increase in progress near the end. In spring it was even rumored that the project could end this year. Well, doesn't look like this right now. Even though we got faster, the phase 2 (of 2) is only three quarters completed. We could still experience some faster progress in the future, but there also might be another problem: Some ranges of huge stubs still sit on the server and will be delivered anytime soon.
For the stats, all this has no influence. The stats express Gnodes and thus the real computational power of your machines. Only the percentage completed value of the whole project is biased by the quite uknown node-to-stub ratio.
I'll report again next year about our progress.
Daily updated stats: distributed.net OGR-25 stats
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Christian Wirth
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wie viele HTML-Elemente man so kennt
Ein lustiges Quiz für alle Leute, die glauben, HTML zu können.
49
Wie ersichtlich habe ich 49 der offenbar 91 HTML-Elemente in 5 Minuten aufzählen können. Zum Glück sind mir H1-H6 in letzter Minute noch eingefallen, die haben Punkte gebracht :-) Zwar sind knapp über die Hälfte aller Elemente sicherlich kein Top-Ergebnis, aber wenn man die Liste der von mir vergessenen Elemente anschaut, bin ich nicht wirklich traurig:
ABBR, ACRONYM, ADDRESS, AREA, BASE, BASEFONT, BDO, BIG, BLOCKQUOTE, CAPTION, CENTER, CITE, CODE, COLGROUP, DD, DEL, DFN, DIR, DL, DT, EM, FIELDSET, HEAD, HR, INS, ISINDEX, KBD, LABEL, LEGEND, MAP, MENU, NOFRAMES, NOSCRIPT, OPTGROUP, PARAM, PRE, Q, SAMP, SMALL, TFOOT, TT, VAR
Ok, AREA könnte man kennen, CENTER und CODE sind echt traurig, ebenso HEAD (wo ich doch BODY und TITLE gefunden hatte!) NOFRAMES fehlt auch, wo ich doch FRAME hatte. SMALL wäre auch noch schaffbar gewesen. Vom Rest ist mir aber der Großteil tatsächlich unbekannt (Q? BDO? ABBR? SAMP?) oder liegt tatsächlich nicht in meinem aktiven HTML-Wortschatz.
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Christian Wirth
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Dienstag, 4. Dezember 2007
Alternativer Karriereweg für Techniker
Einen alternativen Karriereweg für Techniker hat gestern zum wiederholten Mal ein Team des Top-Management-Beratungsunternehmens McKinsey an der JKU präsentiert. Obwohl die Unternehmensberatung wohl nur wenigen TNF-Studenten ein Begriff ist und die meisten wohl eine technische Karriere vor Augen haben, nahmen etwa 25 Studenten aller Studienrichtungen der Veranstaltung teil.
Beim Vortrag wurden nicht nur stur die mitgebrachten Powerpoint-Folien präsentiert (die angeblich von einer Horde Inder zu virtuellem Papier gebracht worden waren), sondern es wurde auch auf die Fragen der Studenten eingegangen.
Dass "nur" etwa 50% der Berater von McKinsey Wirtschaftswissenschaftler sind, hat dann doch etwas überrascht. Etwa ein Viertel sind Techniker. Ja, auch Techniker helfen McKinsey, ja auch ohne Wirtschaftskenntnisse. McKinsey löst Probleme und zwar vor allem auf analytischem Weg - das können Techniker gut.
Zu den Vor- und Nachteilen reicht jeweils ein Wort: Geld; Arbeitszeit. Das wurde aber auch - soweit beurteilbar von außen - absolut klar und ehrlich vermittelt. Freizeit unter der Woche gibt es nicht, die Freizeit wird in Geld ausbezahlt. Das Wochenende ist aber heilig. Außer, man arbeitet gerade an seinem nächsten Level-Up, etwa zum Projektleiter (die Parallele zu Rollenspielen, ob der Punktevergabe und den Aufstiegsmöglichkeiten zu höheren Karriereebenen, blieb den Computerspielern nicht verborgen).
Wie man auf sich aufmerksam macht? Durch gute Noten? Klar, aber vor allem muss der Lebenslauf außergewöhnliches beinhalten. Engagement in Vereinen etwa, Kulturelles oder ÖH, gewonnene Schachbewerbe oder facheinschlägige Praktika. Oder man isst Theologe und war länger im Kloster. Dann wird man zumindest zum persönlichen Gespräch geladen.